Terminvereinbarung

Gerne per Telefon oder E-Mail. Wenn Sie mich nicht erreichen, hinterlassen Sie mir bitte eine Nachricht auf der Mailbox. Ich rufe Sie sobald wie möglich zurück.

 

Erstgespräch

Das erste Gespräch dient zum gegenseitigen Kennenlernen, zur Auftragsklärung und zur Besprechung der Rahmenbedingungen wie Zeitstruktur, Kosten usw. Dies ist eine der wesentlichsten Einheiten für die weitere Zusammenarbeit, daher nehme ich mir dafür eine volle Einheit Zeit. Je nach Anliegen kann das Erstgespräch auch schon eine erste Intervention bzw. einen ersten Lösungsansatz beinhalten.

Verschwiegenheit

Gemäß Psychologen- und Psychotherapiegesetz unterliege ich der absoluten Schweigepflicht. Im Rahmen der gesetzlichen Dokumentationspflicht für PsychotherapeutInnen und PsychologInnen werden personenbezogene Daten gespeichert bzw. aufbewahrt. Sämtliche Daten werden absolut vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

 

Absagemodalität

Vereinbarte Termine sind für Sie persönlich reserviert. Termine können bis 2 Werktage (mind. 48 Stunden) vor dem Termin (für Dienstag bis Freitag) kostenlos abgesagt oder verschoben werden. Danach wird die vereinbarte Einheit in Rechnung gestellt.

Häufig gestellte Fragen zur Psychotherapie

 

WIE LÄUFT EINE PSYCHOTHERAPIE AB?

1. Erstgespräch
Das Erstgespräch dient zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Klärung Ihrer Ziele und Bedürfnisse. Weiters vereinbaren wir die Rahmenbedingungen wie die Häufigkeit, die Absagemodalitäten und die Kosten.

2. Prozess
Um einen Veränderungsprozess in Gang zu bringen ist besonders zu Beginn eine gewisse Regelmäßigkeit wichtig. Im gesamten Prozess führen Sie Regie, Sie entscheiden woran Sie „arbeiten“ wollen.

3. Beendigung
Sie haben natürlich die Möglichkeit die Psychotherapie jederzeit zu beenden. Im Normalfall planen wir die Beendigung der Psychotherapie – je nach Ihren Wünschen – gemeinsam, sodass ein guter Abschied möglich wird.

WIE LANGE DAUERT EINE PSYCHOTHERAPIE?

Die Dauer einer Psychotherapie ist abhängig von der jeweiligen Problemstellung, Ihren Anliegen und Zielen.
Eine Einheit beträgt 50 Minuten.

DÜRFEN PSYCHOTHERAPEUT/INNEN MEDIKAMENTE VERSCHREIBEN?

Nein. Medikamente dürfen nur von ÄrztInnen verschrieben werden. Für die Verschreibung von Psychopharmaka (z.B. Antidepressiva) wenden Sie sich am besten an einen Psychiater (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin oder Facharzt für Psychiatrie und Neurologie).

WAS IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN EINER PSYCHOLOGIN, EINER PSYCHOTHERAPEUTIN UND EINER PSYCHIATERIN?

Alle drei Berufsgruppen beschäftigen sich mit dem menschlichen Erleben und Verhalten und der Behandlung von psychischen Erkrankungen. Die Tätigkeitsfelder sind gesetzlich geregelt:

PSYCHOLOGiNNEN müssen das Studium der Psychologie abgeschlossen haben. Für einige Tätigkeitsbereiche müssen laut Psychologengesetz nach dem Studium noch spezifische Zusatzausbildungen absolviert werden:

Klinische Psychologie umfasst klinisch-psychologische Diagnostik, die Beratung in Bezug auf verschiedene Aspekte gesundheitlicher Beeinträchtigungen, ihrer Bedingungen und Veränderungsmöglichkeiten, und die klinisch-psychologische Behandlung bei psychischen Erkrankungen oder in Krisensituationen. Diese Bereiche überschneiden sich teilweise mit Aspekten der Psychotherapie, die Herangehensweise ist unterschiedlich.

GesundheitspsychologInnen beschäftigen sich mit Aspekten des Gesundheitsverhaltens und gesundheitsbezogenem Risikoverhalten und sind z.B. in der betrieblichen Gesundheitsförderung tätig.

PSYCHOTHERAPIE ist ein eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen. Die Ausübung dieses Berufes erfordert die Absolvierung des psychotherapeutischen Propädeutikums und des psychotherapeutischen Fachspezifikums.

PSYCHIATERiNNEN sind ÄrztInnen mit einer entsprechenden Facharztausbildung. Sie beschäftigten sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von psychischen Erkrankungen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten. Sie dürfen im Gegensatz zu PsychologInnen und PsychotherapeutInnen Medikamente verschreiben.

NeurologInnen beschäftigen sich mit Erkrankungen und Funktionsstörungen des Nervensystems (einschließlich des Gehirns) sowie der Muskulatur.

ICH NEHME MEDIKAMENTE, BRAUCHE ICH DANN ÜBERHAUPT EINE PSYCHOTHERAPIE?

Psychopharmaka können bei akuten Leidenszuständen hilfreich sein, z.B. Angst verringern, die Schlafqualität erhöhen, den Antrieb steigern usw. In manchen Fällen macht erst der Einsatz von Psychopharmaka Psychotherapie möglich, weil man es ohne Medikamente vielleicht gar nicht aus dem Haus schaffen würde oder sich nicht konzentrieren könnte. Psychopharmaka alleine bieten in den meisten Fällen jedoch keine dauerhafte Problemlösung, weil sie nur die Symptomatik bzw. einen Teil davon beeinflussen, meist jedoch nicht die Ursache bekämpfen. Daher ist es sinnvoll eine begleitende Psychotherapie zu machen.

WERDEN DIE KOSTEN VON DER KRANKENKASSE ÜBERNOMMEN?

Da ich Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision bin, sind ein Krankenkassenplatz oder ein Kostenzuschuss von der Krankenkassa leider nicht möglich. Daher ist mein Honorar geringer.

WAS HEISST „IN AUSBILDUNG UNTER SUPERVISION“?

Nach Absolvierung bestimmter Ausbildungsmodule erhält man den Titel „Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision“. Der Titel berechtigt zur selbständigen Ausübung der Psychotherapie, allerdings unter laufender Supervidierung eines/einer LehrtherapeutIn. Das heißt, das therapeutisches Vorgehen wird laufend mit einem/einer erfahrenen PsychotherapeutIn besprochen, selbstverständlich anonymisiert. Dieses Vorgehen soll die Qualität der Psychotherapie sichern.

WAS KANN STEUERLICH ABGESETZT WERDEN?

Coaching und Psychologische Beratung können steuerlich abgesetzt werden, wenn sie in eindeutigem Zusammenhang mit dem Beruf stehen. Beispiele: Berufsberatung, Beratung bzgl. Umschulung, Beratung über bestimmte Berufsperspektiven, psychologische Beratung bei Mobbing, psychologische Beratung bei Lampenfieber eines Künstlers/einer Künstlerin, Coaching bei Zeitmanagement oder Karriereplanung, Fortbildungen usw.

Psychotherapie kann als „außergewöhnliche Belastung/ Krankheitskosten“ steuerlich abgesetzt werden – allerdings nur wenn die gesamten Krankheitskosten das Einkommen bzw. „die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen“. Dazu informieren Sie sich am besten bei Ihrem zuständigen Finanzamt.